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Ort & Umgebung

Kokkinochoria: Ausflüge in die roten Dörfer bei Ayia Napa

Kurz gesagt

Kokkinochoria heißt rote Dörfer. Gemeint sind die Bauerndörfer im Südosten Zyperns, deren mineralreiche rote Erde sie nach dem Tourismus-Vizeministerium für Kartoffeln, Erdbeeren und Wassermelonen bekannt gemacht hat. Eine amtliche Liste gibt es nicht; neben Sotira zählen die Quellen unter anderem Liopetri, Avgorou, Frenaros, Deryneia, Xylofagou und Ormideia dazu. Ab Sotira liegen diese Dörfer nach eigener Routenberechnung mit OSRM zwischen rund 4 und 22 Straßenkilometern entfernt, Frenaros am nächsten, Ormideia am weitesten. Zu sehen gibt es Kirchen aus dem 12. bis 16. Jahrhundert, die Gedenkstätte Achyronas in Liopetri, den Fischerhafen an der Flussmündung von Potamos Liopetriou, den Achna-Stausee als Vogelschutzgebiet und im Sommer die Dorffeste rund um Karotten, Wassermelonen, Kartoffeln und Granatäpfel. Ohne Auto fahren ab Sotira die Buslinien 703, 709 und 714 in mehrere dieser Dörfer.

Aktualisiert am 32 Quellen 10 Min. Lesezeit

Was die Kokkinochoria sind

Der Name setzt sich aus den griechischen Wörtern für rot und Dörfer zusammen. Das Tourismus-Vizeministerium beschreibt die Kokkinochoria auf seiner Seite zur östlichen Kulturroute als Bauerndörfer mit mineralreicher roter Erde, bekannt für Kartoffeln, Erdbeeren und Wassermelonen. Genauer wird ein Antrag auf EU-Herkunftsschutz, den Zypern am 31. März 2023 für die Kartoffel der roten Erde gestellt hat, griechisch Κυπριακή πατάτα κοκκινογής: Er spricht von roten, lehmigen Böden, reich an Eisen und Magnesium. Die EU hat den Antrag am 20. September 2024 im Amtsblatt veröffentlicht, eingetragen war die Bezeichnung im EU-Register eAmbrosia am 6. November 2026 noch nicht.

Welche Dörfer dazugehören, legt keine Behörde abschließend fest. Visit Cyprus nennt Liopetri, Avgorou und Frenaros ausdrücklich Kokkinochoria, ebenso Sotira und Deryneia. Der Tourismusverband Larnaka zählt Xylofagou dazu, und die Rundfahrt „Cyprus Authentic Route 1“ des Ministeriums führt über Frenaros und Avgorou am Achna-Stausee und am alten Achna vorbei nach Xylotymvou, Ormideia, Xylofagou und Liopetri; die Dörfer im Landesinneren nennt sie die kleineren Dörfer, die als Kokkinochoria bekannt sind. Verwaltungsrechtlich gehören Liopetri, Avgorou, Achna und Sotira heute zur Gemeinde Agia Napa, Frenaros und Acheritou zur Gemeinde Paralimni–Deryneia; Xylofagou und Ormideia liegen im Bezirk Larnaka.

Sotira selbst, sein geschütztes Kolokasi und die Windräder der Gegend beschreibt der Ratgeber zu Sotira. Hier geht es um die Nachbardörfer und darum, was man dort an einem halben oder ganzen Tag sehen kann. Alle Straßenkilometer und Fahrzeiten stammen aus einer eigenen Routenberechnung mit OSRM auf OpenStreetMap-Daten vom 6. November 2026, gemessen ab dem Ortspunkt Sotira und ohne Verkehr.

Liopetri: der Achyronas und zwei alte Kirchen

Liopetri liegt rund 6,6 Straßenkilometer südwestlich von Sotira, etwa 10 Autominuten. Nach Visit Cyprus ist die Kartoffel die Hauptkultur des Dorfes, daneben wachsen Granatäpfel und Feigen, und im Ort stehen noch Häuser aus Lehmziegeln und Stroh. Den Namen gibt es seit dem Mittelalter, auf alten Karten steht Ligopetri.

Bekannt ist Liopetri vor allem für den Achyronas, die Scheune, in der am 2. September 1958 vier Kämpfer der EOKA, der Organisation des bewaffneten Kampfes gegen die britische Kolonialherrschaft, von britischen Truppen eingeschlossen wurden; keiner der vier überlebte. Es waren Andreas Karyos aus Avgorou, Ilias Papakyriakou aus Lythrangomi, Fotis Pittas aus Frenaros und Christos Samaras aus Liopetri. Die Scheune ist restauriert und dient heute auch als Ausstellungsraum über die vier, im Hof stehen ein Denkmal und ihre Statuen. Visit Cyprus führt sie als Denkmal des Befreiungskampfs von 1955 bis 1959. Amtliche Öffnungszeiten haben wir nicht gefunden. Die Haltestelle Achyronas Liopetriou liegt unter anderem an den Buslinien 703 und 714, die auch in Sotira halten.

Von den Kirchen nennt Visit Cyprus eine kleine Kuppelkirche der Panagia aus dem 16. Jahrhundert, deren Fest am 15. August gefeiert wird, und die Kirche Agios Andronikos mit achteckiger Kuppel und Freskenresten in der Apsis; Agios Andronikos datiert die englische Fassung der Seite ins 15., die deutsche ins 16. Jahrhundert. Nach der Gemeinde Agia Napa wird im Dorf noch Korb geflochten. Im Juli feiert Liopetri sein Karottenfest, 2026 war es am Samstag, 4. Juli, im Gemeindestadion.

Potamos Liopetriou: Fischerhafen an der Flussmündung

An der Küste südlich des Dorfes liegt Potamos Liopetriou, rund 9,9 Straßenkilometer von Sotira entfernt, etwa 13 Autominuten. Nach dem Fischereiamt ist es der einzige Fischereischutzhafen Zyperns an einem natürlichen Fluss, mit Platz für etwa 140 Boote. In einem alten Steinbruch in dieser Gegend arbeitete laut Visit Cyprus der Dichter Arthur Rimbaud, nach seinen Biografen 1878/79 als Aufseher. Die Gemeinde Agia Napa erwähnt in der Nähe die Reste eines venezianischen Wachturms.

Westlich des Flusses liegt der Nationalforstpark Liopetri, 89 Hektar groß, ausgewiesen am 30. April 1984 und Teil von Natura 2000. Der Küstenstreifen von Makronissos bis zum Hafen ist als Vogelschutzgebiet Agia Thekla–Liopetri ausgewiesen, 70 Hektar zum Schutz des Wüstenregenpfeifers. Der Strand Agia Thekla liegt gleich daneben, mehr dazu im Ratgeber zu den Stränden.

Frenaros und Acheritou: byzantinische Kirchen und Wassermelonen

Frenaros ist das nächste Nachbardorf, rund 3,6 Straßenkilometer nordwestlich von Sotira, etwa 9 Autominuten. Visit Cyprus leitet den Namen von den Fremenors ab, den Minoritenmönchen des nahen Klosters Panagia ton Chortakion aus der Zeit der Lusignans; andere Quellen schreiben die Namen leicht anders. Die Kirchen Agios Andronikos und Archangelos Michael stammen nach Visit Cyprus aus dem 12. Jahrhundert, Agia Marina mit ihren Fresken aus dem 15.; das Fest des Erzengels Michael feiert das Dorf am 6. September. Etwa fünf Kilometer südwestlich steht die Kirche Panagia Asprovouniotissa mit Fresken aus dem späten 15. oder frühen 16. Jahrhundert.

Fotis Pittas, einer der vier vom Achyronas, wurde 1935 in Frenaros geboren; an ihn erinnern ein Museum in einem Dorfhaus und eine Büste auf dem Dorfplatz. Frenaros gehört zu den großen Erzeugern von Wassermelonen und feiert das im Juli mit einem Fest im Fußballstadion des Dorfes, 2026 am Samstag, 11. Juli.

Nordwestlich davon liegt Agios Georgios Acheritou, rund 9,4 Straßenkilometer von Sotira, etwa 16 Autominuten. Die Siedlung entstand nach 1974 auf Flur von Frenaros für die Vertriebenen aus Acheritou, dessen altes Dorf seither im Norden der Insel liegt; die meisten zogen 1976 und 1977 hierher. Die Kirche Agios Dimitrios von 1988 bewahrt Ikonen aus dem alten Dorf, die Kapelle Agios Georgios am Nordrand ist ein Kuppelbau aus dem 15. oder 16. Jahrhundert. Im Oktober feiert Acheritou sein Weizenerntefest, 2026 am Freitag, 9. Oktober, auf dem Hauptplatz.

Avgorou und Achna: Museum, Stausee und Picknickwald

Avgorou liegt rund 12,1 Straßenkilometer westlich von Sotira, etwa 16 Autominuten. Visit Cyprus führt den Namen auf die Bäder des Königs Evagoras von Salamis zurück und nennt Funde aus der späten Bronzezeit. Die Kirche der Apostel Petrus und Paulus feiert ihr Fest am 29. Juni, das Kloster Agios Kendeas am 6. Oktober. Das Ethnografische Museum zeigt im zweistöckigen Haus Koutras von 1921 Möbel aus dem 19. Jahrhundert und alte Textilien; Besuche sind nur nach Vereinbarung möglich, an Feiertagen ist geschlossen, der Eintritt kostet 1,50 Euro für Erwachsene und 0,50 Euro für Kinder. Ende Juli feiert Avgorou sein Kartoffelfest, 2026 am Samstag, 25. Juli, im Gemeindestadion.

Zwischen Avgorou und Achna liegt der Achna-Stausee, rund 15,8 Straßenkilometer von Sotira, etwa 21 Autominuten. Der Damm wurde 1987 als Teil des Southern Conveyor gebaut und fasst 6,8 Millionen Kubikmeter, das Wasser dient der Bewässerung der Kokkinochoria. Seit April 2008 ist das Gebiet um den See, 178,9 Hektar groß, Vogelschutzgebiet. Nach dem Managementplan der Wildtierbehörde sind dort 224 Vogelarten nachgewiesen, geschützt werden vor allem Spornkiebitz, Stelzenläufer, Seeregenpfeifer und Rotfußfalke; BirdLife Cyprus nennt den Damm als Brutplatz des Spornkiebitzes. Wer im Winter die Flamingos sucht, findet die Rastplätze im Ratgeber zu den Flamingos.

Dasaki Achnas, rund 21 Straßenkilometer von Sotira und etwa 30 Autominuten entfernt, ist eine Siedlung, die nach 1974 entstand. Das alte Dorf Achna liegt im Norden der Insel und ist nach dem Tourismus-Vizeministerium von der Straße aus zu sehen. Am Südrand der Siedlung liegt der Picknickplatz Δάσος Άχνας des Forstamts für bis zu 130 Personen.

Xylofagou und Ormideia: Wachturm, Höhlen und Granatäpfel

Xylofagou, rund 13,2 Straßenkilometer südwestlich von Sotira und etwa 16 Autominuten entfernt, gehört schon zum Bezirk Larnaka; der dortige Tourismusverband zählt das Dorf zu den Kokkinochoria. Auf dem Kap Pyla steht ein runder venezianischer Wachturm aus Kalkstein, 100 Meter über dem Meer, der im Zweiten Weltkrieg den Briten als Beobachtungsposten diente. Im Ortszentrum steht die Kirche Agios Georgios aus dem 15. Jahrhundert mit Fresken, über dem Meer die Kapelle Panagia tou Syrmatou. In der Höhle Agioi Saranta wurden fossile Flusspferdknochen gefunden. Das Kartoffelfest des Dorfes findet jedes Jahr im September statt, 2026 war es am Samstag, 5. September.

Ormideia, rund 22,3 Straßenkilometer entfernt und etwa 24 Autominuten, ist nach der Verwaltung der britischen Hoheitsgebiete eine von drei Enklaven der Republik innerhalb des Hoheitsgebiets Dhekelia. Aus dem Dorf stammen nach Visit Cyprus Funde, die heute in großen Museen liegen, etwa im Metropolitan Museum in New York. Im September feiert Ormideia ein Granatapfelfest auf dem Dorfplatz, 2026 am Samstag, 19. September.

Auf dem Weg nach Westen fährt man durch das Hoheitsgebiet Dhekelia, das seit 1960 britisch verwaltet wird. Seine Grenzen wurden nach Angaben der Verwaltung 1960 so gezogen, dass die damaligen Dörfer ausgenommen blieben. Nach 1974 entstanden allerdings auch Siedlungen im Hoheitsgebiet selbst, darunter Dasaki Achnas.

Mit dem Bus durch die Dörfer

Mit dem Auto liegen alle hier genannten Orte innerhalb einer halben Stunde von Sotira. Mit dem Bus geht es ebenfalls, aber mit Planung. Die OSEA-Linie 703 fährt täglich von Dhekelia über Ormideia, Xylofagou und Liopetri nach Sotira und weiter nach Paralimni, Protaras und Konnos, allerdings nur wenige Male am Tag. Die Linie 714 verbindet Paralimni über Deryneia, Sotira, Liopetri und Xylofagou mit Larnaka. Die 709 fährt von Strovilia über Vrysoulles, Acheritou und Frenaros nach Sotira und Agia Napa, die 710 von Deryneia über Sotira nach Agia Napa.

Nach Avgorou und Dasaki Achnas gibt es ab Sotira keine direkte Linie; dorthin fährt die 705, die beide Orte über Liopetri mit Agia Napa verbindet. Eine Einzelfahrt kostet 2 Euro, zwischen 21 und 4 Uhr 3 Euro. Der aktuelle Fahrplan gilt laut OSEA bis zum 15. November 2026, danach kann sich das Angebot ändern; vor der Fahrt lohnt deshalb der Blick auf die Seite der OSEA. Mehr zu Bus, Taxi und Mietwagen steht im Ratgeber zur Anreise. Wer die Dörfer von einer festen Unterkunft aus erkunden möchte: Suite 203 liegt in Sotira mitten zwischen ihnen und wird voraussichtlich im März 2027 bezugsfertig, Anfragen nehmen wir schon jetzt entgegen.

Häufige Fragen

Was bedeutet Kokkinochoria?

Rote Dörfer. Gemeint sind die Bauerndörfer im Südosten Zyperns, deren rote, lehmige Erde reich an Eisen und Magnesium ist und vor allem Kartoffeln trägt; bekannt sind sie außerdem für Erdbeeren und Wassermelonen. Die Bezeichnung beschreibt eine Landschaft, keine Verwaltungseinheit.

Welche Dörfer gehören zu den Kokkinochoria?

Eine abschließende amtliche Liste gibt es nicht. Visit Cyprus nennt Liopetri, Avgorou, Frenaros, Sotira und Deryneia, der Tourismusverband Larnaka Xylofagou; die Rundfahrt „Cyprus Authentic Route 1“ des Tourismus-Vizeministeriums führt außerdem durch Xylotymvou und Ormideia und am alten Achna vorbei.

Was ist der Achyronas in Liopetri?

Die Scheune, in der am 2. September 1958 vier EOKA-Kämpfer von britischen Truppen eingeschlossen wurden und ums Leben kamen. Sie ist restauriert und Gedenkstätte mit Ausstellungsraum, im Hof stehen ein Denkmal und Statuen der vier. Amtliche Öffnungszeiten sind nicht veröffentlicht. Die Haltestelle Achyronas Liopetriou liegt unter anderem an den Buslinien 703 und 714, die auch in Sotira halten.

Was ist Potamos Liopetriou?

Ein Fischereischutzhafen an der Flussmündung bei Liopetri, nach dem Fischereiamt der einzige Zyperns an einem natürlichen Fluss, mit Platz für etwa 140 Boote. Er liegt nach eigener Routenberechnung mit OSRM rund 9,9 Straßenkilometer von Sotira entfernt, neben dem Strand Agia Thekla und dem Nationalforstpark Liopetri.

Wann sind die Dorffeste der Kokkinochoria?

2026 feierten Liopetri das Karottenfest am 4. Juli, Frenaros das Wassermelonenfest am 11. Juli, Avgorou das Kartoffelfest am 25. Juli, Xylofagou das Kartoffelfest am 5. September, Ormideia das Granatapfelfest am 19. September und Acheritou das Weizenerntefest am 9. Oktober. Die Termine für 2027 veröffentlicht das Tourismus-Vizeministerium voraussichtlich wieder in seiner laufend aktualisierten Liste der Dorffeste.

Kann man die Dörfer ohne Auto erreichen?

Teilweise. Ab Sotira fahren die Linien 703 und 714 nach Liopetri und Xylofagou (montags bis freitags außerdem einmal am Tag die 701A), die 703 auch nach Ormideia, und die 709 nach Frenaros und Acheritou. Avgorou und Dasaki Achnas erreicht man nur mit Umstieg, etwa über Liopetri in die Linie 705. Manche Linien fahren nur wenige Male am Tag; eine Einzelfahrt kostet 2 Euro.

Ist die Kartoffel der roten Erde geschützt?

Noch nicht. Zypern hat 2023 den Schutz als geografische Angabe „Κυπριακή πατάτα κοκκινογής“ (Cyprus red soil potato) beantragt, die EU hat den Antrag am 20. September 2024 veröffentlicht. Im EU-Register eAmbrosia war die Bezeichnung am 6. November 2026 nicht eingetragen. Geschützt ist dagegen das Kolokasi aus Sotira und einigen Nachbardörfern.

Welches Dorf liegt Sotira am nächsten?

Frenaros, rund 3,6 Straßenkilometer und etwa 9 Autominuten entfernt. Es folgen Liopetri mit rund 6,6 Kilometern, Agios Georgios Acheritou mit 9,4, Avgorou mit 12,1 und Xylofagou mit 13,2 Kilometern (eigene Routenberechnung mit OSRM).

Kann man am Achna-Stausee Vögel beobachten?

Ja. Der Stausee und seine Umgebung sind seit 2008 ein Vogelschutzgebiet von 178,9 Hektar, nachgewiesen sind 224 Vogelarten, darunter Spornkiebitz, Stelzenläufer und Seeregenpfeifer. Von Sotira sind es nach eigener Routenberechnung mit OSRM rund 15,8 Straßenkilometer.

Gehören Xylofagou und Ormideia zum Bezirk Famagusta?

Nein, beide gehören zum Bezirk Larnaka. Ormideia ist eine Enklave der Republik innerhalb des britischen Hoheitsgebiets Dhekelia, durch das man auf dem Weg dorthin fährt.

Quellen

Alle Zahlen auf dieser Seite stammen aus den folgenden Belegen. Stand der Prüfung: 6. November 2026. Vor der Reise bitte trotzdem selbst nachsehen, denn Preise und Fahrpläne ändern sich.

  1. Tourismus-Vizeministerium (Visit Cyprus): Eastern Cultural Route (Kokkinochoria aus den Wörtern für rot und Dörfer, mineralreiche rote Erde, Kartoffeln, Erdbeeren und Wassermelonen)
  2. Amtsblatt der EU, C/2024/5685 vom 20.09.2024: Einziges Dokument „Κυπριακή πατάτα κοκκινογής / Cyprus red soil potato“, PGI-CY-02906 (rote, lehmige Böden reich an Eisen und Magnesium; Gemeinden in den Bezirken Famagusta, Larnaka und Nikosia)
  3. EU-Kommission, eAmbrosia: Datensatz EUGI00000019304, Cyprus red soil potato (Antrag vom 31.03.2023, Status veröffentlicht, ohne Eintragungsdatum; Abruf 06.11.2026)
  4. Tourismus-Vizeministerium: Cyprus Authentic Route 1, Explore Eastern Cyprus (Route über Frenaros und Avgorou am alten Achna vorbei nach Xylotymvou, Ormideia, Xylofagou und Liopetri; altes Achna von der Straße sichtbar; Panagia Asprovouniotissa; Funde aus Ormideia im Metropolitan Museum)
  5. Tourismus-Vizeministerium: Liopetri village (Kartoffel als Hauptkultur, Granatäpfel und Feigen, Häuser aus Lehmziegeln, Ligopetri auf alten Karten, Panagia 16. Jahrhundert, Agios Andronikos, Achyronas, Rimbaud)
  6. Gemeinde Agia Napa: Surrounding area (Liopetri: Korbflechten, Rimbaud, venezianischer Wachturm bei Potamos)
  7. Gemeinde Agia Napa, Ankündigung 841: Nationales Gedenken an die vier vom Achyronas Liopetriou (2. September 1958, Namen und Herkunftsorte)
  8. Bildungsministerium Zypern, Portal zum Befreiungskampf 1955 bis 1959: Fotis Pittas (geboren 1935 in Frenaros, gefallen im Achyronas Liopetriou)
  9. Rat für das historische Gedächtnis des EOKA-Kampfes (Bildungsministerium): Gedenk- und Museumsstätten 1955 bis 1959 (Achyronas restauriert und Ausstellungsraum, Denkmal und Statuen; Museum und Büste für Fotis Pittas in Frenaros)
  10. Fischereiamt (Department of Fisheries and Marine Research): Τα αλιευτικά καταφύγια της Κύπρου / The fishing shelters of Cyprus, 2017 (Potamos Liopetriou einziger Fischereischutzhafen an einem natürlichen Fluss, etwa 140 Boote)
  11. Forstamt Zypern: Εθνικά Δασικά Πάρκα (Nationalforstpark Liopetri, 89 Hektar, ausgewiesen am 30.04.1984, Natura 2000)
  12. Forstamt Zypern: Εκδρομικοί Χώροι (Picknickplatz Δάσος Άχνας, Bezirk Famagusta, für 130 Personen)
  13. Wildtierbehörde (Game and Fauna Service): Managementpläne der Vogelschutzgebiete Φράγμα Άχνας und Αγία Θέκλα – Λιοπέτρι, September 2016 (Achna: 178,9 ha seit April 2008, 224 Vogelarten, Damm von 1987 mit 6,8 Mio. m³; Agia Thekla–Liopetri: 70 ha, Wüstenregenpfeifer)
  14. BirdLife Cyprus: Spur-winged Lapwing (Brutplatz am Achna-Damm)
  15. Tourismus-Vizeministerium: Frenaros village (Name nach den Fremenors, Agios Andronikos und Archangelos Michael 12. Jahrhundert, Agia Marina 15. Jahrhundert, Fest am 6. September, Wassermelonen)
  16. Visit Famagusta: Vrysoules und Acheritou (Siedlung nach 1974 auf Flur von Frenaros, Umzug 1976/77, Agios Dimitrios von 1988, Kapelle Agios Georgios 15. oder 16. Jahrhundert)
  17. Tourismus-Vizeministerium: Avgorou village (Name nach den Bädern des Evagoras, Funde der späten Bronzezeit, Feste am 29. Juni und 6. Oktober)
  18. Tourismus-Vizeministerium: The Avgorou Ethnographic Museum (Haus Koutras von 1921, Besuch nach Vereinbarung, an Feiertagen geschlossen, 1,50 Euro und 0,50 Euro)
  19. Tourismus-Vizeministerium: Village Festivals Celebrating our Tradition 2026, Fassung 21 (Karottenfest Liopetri 4.7., Wassermelonenfest Frenaros 11.7., Kartoffelfest Avgorou 25.7., Kartoffelfest Xylofagou 5.9., Granatapfelfest Ormideia 19.9., Weizenerntefest Acheritou 9.10.)
  20. Larnaka Tourism Board: Xylofagou (Teil der Kokkinochoria, Agios Georgios 15. Jahrhundert, Panagia tou Syrmatou, Höhlen mit fossilen Flusspferdknochen, Kartoffelfest)
  21. Larnaka Tourism Board: Venetian Network of Watchtowers (Turm am Kap Pyla, 100 Meter über dem Meer, Beobachtungsposten im Zweiten Weltkrieg)
  22. Verwaltung der britischen Hoheitsgebiete (SBA Administration): Administration Background (Grenzziehung 1960 unter Ausschluss der Dörfer, Ormideia und Xylotymbou als Enklaven)
  23. OSEA (Busbetrieb Bezirk Famagusta): Bus routes (Linien 703, 705, 709, 710 und 714, Fahrpläne gültig bis 15.11.2026)
  24. OSEA: Bus stops sequence (Haltestellen Achyronas Liopetriou und Acheritou Community Board)
  25. OSEA: Tickets (Einzelfahrt 2 Euro, zwischen 21 und 4 Uhr 3 Euro)
  26. OSRM-Routing auf OpenStreetMap-Daten (eigene Abfragen vom 06.11.2026 ab dem Ortspunkt Sotira: Frenaros 3,6 km, Liopetri 6,6 km, Achyronas 6,3 km, Agios Georgios Acheritou 9,4 km, Potamos Liopetriou 9,9 km, Avgorou 12,1 km, Xylofagou 13,2 km, Achna-Damm 15,8 km, Dasaki Achnas 21,0 km, Ormideia 22,3 km)
  27. EU-Kommission, eAmbrosia: Datensatz EUGI00000015920, Κολοκάσι Σωτήρας / Kolokasi Sotiras (geschützte Ursprungsbezeichnung PDO-CY-01309, eingetragen am 03.08.2016)
  28. Tourismus-Vizeministerium (Visit Cyprus): Sotira village (eines der Kokkinochoria; Wassermelonen, Feigen und Granatäpfel)
  29. Tourismus-Vizeministerium (Visit Cyprus): Deryneia village (eines der Kokkinochoria, wichtigster Erdbeererzeuger der Insel)
  30. Visit Famagusta: Achna (Ortsteil der Gemeinde Agia Napa; Dasaki Achnas nach 1974 entstanden)
  31. Wikipedia (französisch): Arthur Rimbaud, Abschnitt „1878-1879 : départ pour l'Égypte et Chypre“ (Steinbruch rund 30 km östlich von Larnaka ab Dezember 1878, Arbeitszeugnis vom 28. Mai 1879)
  32. Wikipedia (englisch): Achna (Dasaki Achnas nach 1974 von den Vertriebenen aus Achna innerhalb des Hoheitsgebiets Dhekelia gebaut)

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